

Die Tiefenfiltration mit Tiefenfiltermodulen gehört zu den effektivsten Verfahren, wenn Flüssigkeiten zuverlässig geklärt und ein optisch sauberes Endprodukt erreicht werden soll.
Durch den Einsatz moderner Tiefenfiltration werden Trübungen und suspendierte Partikel sicher entfernt. Das Ergebnis sind stabile Prozesse, hohe Produktqualität und klare Flüssigkeiten mit gleichbleibender Reinheit.
Die Tiefenfiltration ist ein geschlossenes Filtrationsverfahren zur Klärung von Flüssigkeiten und zur Entfernung suspendierter Feststoffe. Häufig kommen dabei Tiefenfiltermodule, auch bekannt als Lentikularfilter, zum Einsatz.
Dieses Verfahren eignet sich besonders, wenn konstante Klarheit, hygienische Handhabung und reproduzierbare Filtration in einem geschlossenen System erforderlich sind.
Tiefenfiltermodule reduzieren Trübungen, halten feine Partikel zurück und verbessern die optische Klarheit vor der Endfiltration, Abfüllung oder weiteren Prozessschritten.
Typische Anwendungen sind:
Ein System mit Tiefenfiltermodulen nutzt gestapelte, scheibenförmige Filterelemente in einem geschlossenen Gehäuse. Diese Bauform wird international auch als Lentikularfilter bezeichnet.
Das Filtermedium wirkt als Tiefenmatrix. Partikel werden über die gesamte Materialtiefe zurückgehalten und nicht nur an der Oberfläche. Dadurch entsteht:
Viele Tiefenfiltermedien basieren auf Cellulose in Kombination mit mineralischen Filterhilfsmitteln wie Kieselgur oder Perlit, abhängig von Hersteller und Qualitätsstufe. Diese Struktur ermöglicht die Abscheidung eines breiten Partikelspektrums.
Je nach Prozessziel stehen verschiedene Filtergrade zur Verfügung: