

Biogas besteht überwiegend aus Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2), typischerweise in einem Verhältnis von ca. 60% Methan zu 40% CO2. Je nach Ausgangsmaterial kann das Methangehalt jedoch zwischen 45–75% und der CO2-Gehalt zwischen 25–55% variieren. Um die erforderliche Reinheit des Endprodukts zu gewährleisten, muss Biogas von Öl und Flüssigkeiten befreit werden – dies erfolgt durch Filtrationsprozesse mit P-ED Edelstahlfiltergehäusen, die dank hoher Temperaturbeständigkeit besonders für die Biogasaufbereitung geeignet sind.
Biogas, auch Biomethan genannt, ist eine erneuerbare Energiequelle, die durch den Abbau organischer Materialien wie Lebensmittelreste, Pflanzenabfälle, Hausmüll oder Gülle entsteht. Dieser Prozess erfolgt in Biogasanlagen mittels anaerober Vergärung (ohne Sauerstoff). Das erzeugte Biogas kann vielseitig eingesetzt werden, z. B. als Kraftstoff, Heizenergie oder zur Stromerzeugung.
Biogas ist ein effektiver Weg zu sauberer Energie mit deutlich geringeren Umweltauswirkungen als fossile Brennstoffe. Es gilt als klimaneutral, da das bei der Nutzung freigesetzte CO2 zuvor von Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. So entsteht ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf, der Umweltbelastungen reduziert und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile bietet.